Therapie

  • Behandlung internistischer und allgemeinärztlicher Krankheitsbilder
  • Wundversorgung
  • Psychosomatische Grundversorgung
  • Akupunktur
  • Chirotherapie
  • Physikalische Therapie
  • Hausbesuche

Akupunktur:

Die Akupunktur beruht auf dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Demnach besteht die Grundvoraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden in einem freien Fluß der Lebensenergie "Qi". Diese durchströmt den Körper auf definierten Leitungsbahnen, den Meridianen. Ist dieser Energiefuß gestört, kommt es zu körperlichen und seelischen Beschwerden und zu Krankheit. Durch Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte mittels feinster Nadeln kann der harmonische Qu-Fluß wieder hergestellt werden. Beschwerden können gelindert oder beseitigt werden.

Die Akupunktur hat sich in den letzten Jahren zunehmend durchgesetzt und etabliert. Die Behandlungserfolge wurden in wissenschaftlichen Studien wiederholt nachgewiesen, besonders bei Schmerzen durch Kniegelenksarthrose, chronischen Rückenschmerzen, Vorbeugung von Migräneattacken und auch zur Vorbeugung und Behandlung von Heuschnupfen. Der genaue Wirkmechanismus ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Einige Studien zeigen, daß durch Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte vermehrt körpereigene Substanzen (Endorphine) ausgeschüttet werden. Endorphine wirken schmerzstillend und psychisch ausgleichend.

Akupunkturbehandlungen sind u.a. bei folgenden Beschwerden sinnvoll:

  • chronische Rückenschmerzen (mehr als 6 Monate anhaltend)
  • chronische Knieschmerzen (mehr als 6 Monate anhaltend)
  • Migräne
  • allergische Rhinitis (Heuschnupfen, auch zur Anfallsprophylaxe)
  • Prüfungsangst
  • Raucherentwöhnung

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Akupunkturbehandlung bei chronischen Rücken- oder Knieschmerzen. Private Krankenkassen und Zusatzversicherungen übernehmen in der Regel auch die Kosten für weitere Indikationen.

Chirotherapie:

Die Chirotherapie gehört zusammen mit der Osteopathie zu den sogenannten manuellen Therapien.

Der Name leitet sich vom griechischen Wort für Hand (Cheir) ab, da alleine mit Hilfe der Hände untersucht und behandelt wird.

Diese anerkannte sanfte Methode befaßt sich mit der Behandlung von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Bereich der Wirbelsäule und der Extremitäten. Dabei sind die Gelenke in Form und Zusammensetzung zwar intakt, ihre Funktion ist jedoch schmerzhaft gestört. Heute weiß man, daß sogenannte Blockierungen verantwortlich für die Bewegungseinschränkungen sind (wie eine "eingeklemmte Schublade"). Dahinter verbergen sich verspannte und verhärtete Muskeln und Bindegewebe. Durch Reizung von Nerven können die Blockaden sehr schmerzhaft sein.

Ursächlich für Verspannungen der umgebenden Muskeln und des Bindegewebes sind fehlgeschaltete Reflexbögen auf Rückenmarksebene. Auslöser hierfür können sowohl ungewöhnliche Belastung (z.B. Heben schwerer Lasten in gebückter Haltung), längere Fehlhaltungen bei Arbeiten in unbequemer Stellung, Trainingsmangel als auch negativer Streß sein.

Gelenkblockierungen der Wirbelsäule und der Gliedmaßen können u.a. zu folgenden Beschwerden führen:

  • Kopf- und Nackenschmerzen ( evtl. mit "steifem Hals")
  • Bewegungsstörungen der Wirbelsäule
  • akute Schmerzen  im Lendenwirbelbereich ("Hexenschuß")
  • Schmerzen im Brustbereich
  • Schulterbeschwerden
  • sogenannter Tennis-bzw. Golfer-Ellenbogen
  • sogenannter Mouse-Arm
  • Karpaltunnelsyndrom